Bei Spenden bis zu 200 Euro gen√ľgt grunds√§tzlich der Zahlungsnachweis. Wer in seiner Steuererkl√§rung also mehrere Spenden mit dem Empf√§ngernamen bis zu jeweils 200 Euro ordentlich auflistet, muss hierf√ľr keine gesonderte Bescheinigung vorlegen. Akzeptiert werden Bareinzahlungsbelege oder Buchungsbest√§tigungen eines Kreditinstituts. Allerdings muss der steuerbeg√ľnstigte Zweck, die Angaben √ľber die Anerkennung als gemeinn√ľtzige K√∂rperschaft auf dem angegeben sein, was bei vorgedruckten √úberweisungsformularen der Fall ist. Bei der Buchungsbest√§tigung kann es sich um den Kontoauszug, eine gesonderte Best√§tigung der Bank oder einen PC-Ausdruck beim Online-Banking handeln.

Aus verwaltungsinternen Gr√ľnden verzichtet das Finanzamt generell auf die Vorlage von Spendennachweisen, wenn der Gesamtbetrag 100 Euro nicht √ľbersteigt und vom Steuerzahler eine Einzelaufstellung vorgelegt wird. Hierbei handelt es sich aber nur um eine rein innerdienstliche Massnahme und begr√ľndet keine Rechte. Denn die 100-Euro-Grenze ist kein Pauschbetrag zur Ber√ľcksichtigung von Kleinspenden, der Finanzbeamte kann also im Einzelfall auf einen Nachweis bestehen.

Der Spendenabzug gelingt in dem Jahr, in dem die Gelder bezahlt werden. Wirken sie sich steuerlich nicht aus, weil etwa das Einkommen gering oder die Zuwendung besonders hoch war, darf ein nicht genutzter Betrag zeitlich unbegrenzt vorgetragen werden. Den √ľberschiessenden Betrag aus 2008 ber√ľcksichtigt das Finanzamt dann automatisch so, als w√§re die Spende erst im jeweiligen Folgejahr bezahlt worden. Sie muss nur zwingend im Jahr der Zahlung in der Steuererkl√§rung deklariert werden.

Unser Verein ist als besonders f√∂rderungsw√ľrdig anerkannt und damit berechtigt
Zuwendungsbestätigungen auszustellen.

 

Hierzu einige Hinweise:

Spendenbelege